MIGRENA 2x2 - Yotam Peled

tanzOFFensive 2021

A Migrena111

Yotam Peled interpretiert die biblische Geschichte von Jonah
auf seine Weise. Er untersucht die Idee der Prophezeiung, indem er das
Unterbewußte erkundet und sich mit Erinnerungen, Traumata und Phantasien
auseinandersetzt.


Die Last, die er mit sich schleppt, wird durch große Kuhglocken verkörpert, von denen er sich in einem Ritual zu befreien versucht, das sich zwischen Gebet und Rave bewegt. Alles löst sich auf in wilden, sich steigernden Bewegungsmustern. Der Körper des Tänzers, zu extremer Intensität und Auflösung getrieben, bewegt sich dennoch gewandt und genau durch den Raum, durchläuft eine Katharsis, die zur Selbsterkenntnis führt. Die Entfesselung einer instinktiven, queeren und primitiven Totalität, die es nur im Zustand der Ekstase gibt, ist Peleds Vision eines Wesens, das jenseits der intellektuellen Beschränkungen der Gesellschaft existiert.

Gefördert von: Fonds Darstellende Künste aus Mittel des Beanftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Collider AIR / Contemporary Calgary.

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