Dsc 1300

Theaterspiele Mazzotti

Neustart! Sommer 2016 als Theaterspiele MAZZOTTI mit Hauptspielsitz in Hannover. Zack zack.

In kleiner aber sehr bewährter Partnerschaft bilden Schauspielerin und Regisseurin Laetitia Mazzotti und Szenographin/Kostümbildnerin Dorothea Hoffmann als freischaffende Künstlerinnen und organisatorische Kräfte das Kernteam. Zuvor haben wir im Theater an der Glocksee, mit der Gruppe theater sýstema und im Kindertheaterhaus Hannover schon diverse Projekte und Inszenierungen erarbeitet und aufgeführt. Jetzt wollen wir unsere Stärken bündeln und in der Theaterarbeit neue Wege gehen. Sowohl selbst in die unterschiedlichsten Aufgaben und Rollen zu schlüpfen,als auch weitere Künstler*innen mit einzubinden, steht uns bevor. 

Selbstverständnis

Wir beginnen als ein kleines, aber prägnantes Theater mit vielschichtigen Vorlieben aber keinem Spartenschwerpunkt, wie Tanz, Sprache, Musik, Kindertheater oder Produktionen für Erwachsene. Wir fächern uns je nach Projektsujet mal breiter, mal konzentrierter auf und wechseln zwischen narrativem Schauspiel, Objekt- oder Figurenbildern, interaktiven Spielen oder mobilen Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir können Theater für Alle! Wer unsere Arbeiten in den  vergangenen Jahren verfolgt hat, weiß, dass wir uns souverän, überzeugend und kreativ in allen Sparten bewegen. 

Wir interessieren uns stark für kontroverse, in unterschiedlichen Räumen gebildete (Alltags)Kultur und landen im Abgleich mit der Gesellschaftsstruktur z.B. bei feministischen oder (tiefen)ökologischen Ansätzen, die in das Theater als gleichsam heterotopisch gearteten Raum einfließen; denn uns liegt ein stetig reflektierter Wandel am Herzen und wir glauben an einen Anstoß, der zu Reflektion und Veränderung von innen heraus führt. Gesellschaftliche Zustände und Prozesse werden künstlerisch verhandelt und münden wieder im Leben, immer im Blick dabei sind existenzielle Pole wie Identität, Lebenswandel, Tod. Sowohl freier recherchierte Themen und Texte als auch (Bilder)Bücher und Theaterstücke dienen uns als Material für Projekte. Daraus entwickeln wir abgemischt mit unseren Erfahrungswerten anspruchsvoll - unterhaltsame und impulsgebende Werke.

Das Theater soll sich öffnen, soll die Stadt in das Theater lassen und das Theater in die Stadt. Vom Stadttheater wird verlangt, dass es alte Strukturen verändert, anderes Personal besetzt, mit anderen programmatischen Herangehensweisen arbeitet, mehr kollaborative Verfahren entwickelt und in einen stärkeren Austausch mit dem Publikum geht, was im Theater stattfinden soll. Freies Theater macht all das schon, denn es ist durchlässiger. Freies Theater ist ein interkultureller barrierefreier Kulturraum.

Auch zum Nouveau Cirque, einer in Frankreich entstandenen Neu-Auffassung vom Zirkusmetier, die sich stark mit Gedanken des freien Theaters verbindet, sehen wir uns in vielerlei Hinsicht hingezogen; ästhetische Ansätze, eine betriebliche Demokratisierung und Interkulturalität, die mittels einer vielseitigen und lebendigen Sprache von Inszenierungen erreicht wird, sind dabei eine große Inspiration für unser Schaffen.

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