Was trägt?

Mar Mäander

Premiere

Mar Maeander Holger Vocke Img 3012

Was trägt? bzw. was trägt uns? Eine große Frage, die von ganz profanen Antworten – wie zum Beispiel, dass eine Struktur, eine Aufgabe oder auch alltägliche Verrichtungen und Kämpfe den Menschen tragen können – auch zu tiefer gehenden Fragestellungen führt: Gibt es einen tieferen Sinn, der uns trägt? Oder gar eine höhere Macht? Wie steht es damit, wenn uns dies doch alles geraubt werden kann - und sogar sicher eines Tages geraubt wird: Der Boden unter unseren Füßen, die Klarheit der Gedanken, die Stärke des Körpers, die Sicherheit der Gemeinschaft? Wie viel tragen unsere Sehnsüchte nach Geborgenheit und Freundschaft? Sind wir dabei oft blind bezüglich dessen, was uns im Moment tatsächlich trägt?

Das generationenübergreifende Butoh-Ensemble Mar Mäander sucht darauf Antworten, die vor allem vom japanischen Butoh inspiriert sind. Die typischen Butoh-Elemente: Ehrlichkeit, Klarheit, Verdichtung und teilweise extreme Verlangsamung und der Verzicht auf Schönheitsdiktate sollen in die Tiefen von Körper, Seele und Unbewusstem führen.

Mar Mäander probt unter der Leitung von Maren Konn seit 2017 in der Eisfabrik. Die Mitglieder sind erfahrene nicht-professionelle Tänzer*innen aus ganz Niedersachsen.

Das Fundament dieser Arbeit ist der japanische Ausdruckstanz Butoh, dieser wird durch andere Tanz- und Theatertechniken ergänzt. „In unserer Arbeit wollen wir uns bewusst keinen ästhetischen Grenzen oder Regeln beugen, sondern die uns wichtigen Aussagen, Seeleninhalte, Gefühle, Zustände und Atmosphären mit unseren Körpern und anderen möglichen künstlerischen Ausdrucksmitteln transportieren“, so Maren Konn über ihren Ansatz: „Butoh ist dabei immer unser Zentrum und unsere Leidenschaft gilt diesem japanischen Ausdruckstanz, dem ‚Tanz der Finsternis‘.“

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