Graus & Grimm

GrausundGrimm.15 c Klaus Fleige

Mit dem Projekt „ Graus und Grimm" wagt sich das Ensemble von fensterzurstadt tiefer in den Wald hinein und unternimmt nach „Grimms Märchen Remixed!" (2007) eine zweite und neue Expedition in die Welt der Märchen.

Die Akteure in diesem Irrgarten des kollektiven Gedächtnis sind Anhänger des gesprochenen Wortes, Liebhaber der erzählerischen Improvisation, wachträumendeKinder in den (v)erwachsenen Körpern moderner Großstadtmenschen,mutig, angstvoll und neugierig zugleich.

Im Niemandsland zwischen Klassik und Moderne ziehen sie aus das Fürchten zu lernen, wollen dem Wort volkstümlich einen neuen Sinn einhauchen und den Sound des Märchenhaften neu erfinden.

Pressestimmen

Am Ende nimmt Heino Sellhorn das Skelett in den Arm, tanzt mit ihm, singt ihm etwas und versucht, ihm Leben einzuhauchen. Und siehe da: Das große, rote Herz, das Carsten Hentrich zuvor wie eine schwere Bürde durch den Wald geschleppt hat, beginnt zu schlagen. Wenn jemand den Tod besiegen kann, dann ein Künstler. Das ist natürlich sehr bedeutungshuberisch und ziemlich dick aufgetragen, aber im Märchen ist ja vieles möglich. Und im Theater auch: Das Herz ist aus rotem Samt, doch man spürt, wie es schlägt." (HAZ)

Die vollständige Kritik von Ronald Meyer-Arlt: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 22.12.2014

Das Ensemble von Theater fensterzurstadt.29 hat keine Geschichte im engeren Sinn auf die Bühne gebracht. Es sind einzelne Bilder, die so verdichtet aneinander gefügt werden, dass ein größeres Bild mit neuem Namen Märchen entsteht. Es ist eine stille und berührende Erzählweise die mit einer herzlichen Dynamik und fantasievollem Spiel Welten entstehen lässt. […] Das ist der Moment wo Erwachsene wieder zu Kinder werden. Mit riesigen staunenden Augen verfolgte das Publikum im ausverkauften Haus die Uraufführung. Und es dankte dem Ensemble mit Bravorufen und langem wohlverdienten Applaus." (Kultur-News online)

Die vollständige Kritik von Friedo Stucke: Kultur News vom 21.12.2014

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