Kafka Off Beat Foto A Isabell Winarsch

Im vergangenen Jahr musste fensterzurstadt wegen der Coronakrise die Umsetzung des Projektes Kafka.Off.Beat auf den Sommer 2021 verschieben. In der Zwischenzeit richtete die Gruppe auf seiner Homepage das Kafka Off Bureau ein, in dem Sie sich weiter mit den Texten und dem Werk von Franz Kafka beschäftigte. Jetzt kommen sie, nach über einem Jahr der Pandemie mit dem Sommer Open Air  Kafka.Off.Beat vom digitalen wieder zurück in den analogen Raum.

Kafka.Off.Beat ist ein Livespektakel, dass sich hinter der gläsernen Fassade der Alten Tankstelle abspielt. Die Zuschauer sitzen in ausreichendem Abstand auf dem Hof und werden Zeugen der Anklage und der Verteidigung in einem von zwei Musikern getakteten Prozess. Beide fühlen sich dem Offbeat verpflichtet, der Erforschung von Rhythmen und Klangräumen zwischen den betonten Taktteilen. Sie lassen sich von Kafkas Texten zu einer Musik inspirieren, die immer neu erfunden werden will, und, wie ihre Schriftvorlagen auch, keine Gattungsgrenzen kennt. Gemeinsam mit 4 Darsteller:innen kämpfen sie sich durch Systeme und Gesetzmäßigkeiten, die ihre Welt bestimmen, alles vereinnahmen, ja sie sogar vollkommen zu kontrollieren scheinen. Monströs, unverständlich und unzugänglich bestimmen sie die Handlungen und Schicksale der Protagonisten. Und obwohl niemand diese Gesetze wirklich versteht oder beeinflussen könnte, kann jede(r) Einzelne individuell zur Verantwortung gezogen werden.

Die Veranstaltung richten sich nach den zum Zeitpunkt der Aufführungen geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen und den jeweiligen Inzidenzwerten der Infektionslage.

Die Zahl der Zuschauer:innen, die zu den Aufführungen eingelassen werden können, ist aufgrund der Pandemie sehr begrenz. Karten können voraussichtlich nur über den Vorverkauf erworben werden.  Genauere Informationen zu dem Abstands- und Hygienebestimmungen, Vorverkauf, Ticketing und den Einlassregeln der Veranstaltungen werden sobald wie möglich auf der Homepage von fensterzurstadt und der Freies Theater Hannover veröffentlicht.

Das Projekt wird gefördert durch das Kulturbüro Hannover, die Region Hannover, Land Niedersachsen und die Stiftung Kulturregion Hannover.

Die Recherche Exit K.-rantäne: Back to Reality, die in Zusammenhang mit dem Projekt entsteht, wird durch den Fonds Darstellende Künste e.V. gefördert. 

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