Das zweite Gehirn

eine darmatische Oper um verkannte Existenzen und andere Vergänglichkeiten

Premiere

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Immer mehr Forschungsergebnisse aus Medizin und Biologie zeigen, dass  unser Darm und die darin lebenden Bakterien nicht nur ein Teil unseres hochkomplexen Verdauungsapparat sind,  sondern Einfluss auf unser gesamtes Leben haben.  Der Mensch ist ein komplexes System, das sich aus Billionen von Lebewesen zusammensetzt. Wir sind nie allein. Und nur lebensfähig, weil wir uns in innigster Gemeinschaft und Wechselwirkung mit  Millionen und Abermillionen Bakterien und Mikroben befinden.

In seiner neuen Produktion begibt sich das Ensemble von fensterzurstadt auf eine Reise in das Innere des menschlichen Körpers, der, nach Lage der Dinge, nicht viel anderes zu sein scheint als eine riesige Wohn- und Lebensgemeinschaft, in der Bakterien, Mikroben, Viren und Zellen, ein ganzer Kosmos von Figuren miteinander koexistiert. Sie alle drängeln sich aus dem Dunkel von Verdauungstrakten  und Nervenbahnen ins Licht der Bühne. Mit viel Musik, unerhörten Klängen und Tönen,  atemberaubender Stille, hellem Spektakel, fremdartigen Geräuschen, Räuspern, Schlucken, Gurgeln, den eigenen Worten und den Worten einer noch zu erfindenden Sprache zeigt fensterzurstadt eine schräge Revue des inneren Lebens und nähert sich einer Welt, die auch die Wissenschaft erst jetzt wirklich entdeckt.

Von und mit: Alexandra Faruga, Johannes Fast, Jan Fritsch, Carsten Hentrich, Melanie Huke, Marianne Iser, Ruth Rutkowski, Heino Sellhorn.

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