Dekoltas Handwerk

Dekoltas Handwerk – Theater figuraler Formen wurde 2008 von Jan Jedenak gegründet. 
Er wurde in Goslar geboren und studierte Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit 2012 kollaboriert er als freier Figurenspieler in wechselnden Konstellationen mit anderen Künstlern aus den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Figurentheater.

Während seines Studiums der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien von 2006-2011, arbeitete er als Hospitant und Regieassistent unter anderem für die Festspiele Schloss Neersen, das Max Reinhardt Seminar, den Admiralspalast Berlin, Salon5, das Landestheater Coburg und die Schlossfestspiele Ettlingen sowie verschiedene freie Theaterprojekte.

Seitdem erarbeitete Jedenak mit Dekoltas Handwerk:
„Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre (2009), „Under Milk Wood“ nach Dylan Thomas (2011), „Creation of uncanny matter“ - Visuelles Theater mit Objekten (2012), „/SÉANCE/ Sequenzen zur Deutung des Unsichtbaren” (2015), „TRICKSTER -Fang mich, wenn du kannst!” (2016/17)

Arbeitsansatz
Dekoltas Handwerks Arbeitsweise bewegt sich mit einem Schwerpunkt auf bildliche Sprache an der Grenze zwischen Theater und figuralen Darstellungsformen. Eine besondere Form von Theater, bei welchem die Spielenden und ihre Körper durch die Bewegung im Raum in wechselseitiger Durchdringung mit Materialien, Objekten, Klang und Stimme ins Zentrum der theatralen Situation gesetzt werden. Ein Theater, das es versteht sich in Kürze auf das Wesentlich zu fokussieren, das mit Metaphern und Symbolik arbeitet, um eine Projektionsfläche zu kreieren, welche Empfindungen und Phantasien des Betrachters aufzunehmen vermag.
Das besonderes Interesse gilt dem spezifischen und spielerischen Kosmos, der entstehen kann, wenn der menschliche bewegliche Körper auf ein lebloses Objekt/Material trifft - stets mit dem Wunsch die Freiheit der Imagination zu erproben und zu bewahren. Die Inhalte und Geschichten, die verhandelt werden, sollen unsere Zuschauer inhaltlich und visuell verblüffen indem gewohnte Wahrnehmungs-muster und Perspektiven durch spielerisches Hinterfragen gebrochen werden.

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